Israel Tag 09. Mai 2010

Am Sonntag, dem 9. Mai 2010 wird am Lister Turm in Hannover ein Israel-Tag stattfinden.

Der Israeltag ist in Hannover schon längst zu einer guten Tradition
geworden.

Es wird auf der Bühne ein buntes Programm geben, das von einem
vielfältigen und dynamischen jüdischen Leben in Hannover zeugt: Es
gibt in den jüdischen Gemeinden eine Vielzahl an kulturellen und
sozialen Aktivitäten, aus denen das Bühnenprogramm einen Ausschnitt
zeigen wird. Vertreter der Stadt Hannover und aus der Politik werden die Grußworte sprechen. Für die Unterhaltung sorgen Musik- und
Tanzgruppen. Ferner werden Kaffee und Kuchen, koschere Speisen, sowie
israelische Spezialitäten und Weine angeboten.

Neben dem Magen David Adom, der DIG, der Einheitsgemeinde der
Liberalen Gemeinde und weiteren Gruppen, ist auch Chabad Lubawitsch
Hannover wieder mit einem Stand vertreten.

Einen Bericht vom vergangen Jahr, findet ihr hier:

dig-hannover.de

Anschrift des Veranstaltungsortes:
Lister Turm
Walderseestraße 100 (Ecke Bernadotte-Allee)
30177 Hannover

(Haltestelle „Lister Platz“ der Stadtbahnlinien 3,7,9)

Info zu Standmiete –für (die die was ausstellen wollen) für alle Interessenten gibt es bei
Frau und Herr Lemberg, Email: gabi.frank.lehmberg@t-online.de

Noch Fragen ? – Sprecht mich an oder sendet mir eine Email: zeev@zeev-iluz.com

auf der Straße gegen Nazis und andere Antisemit_innen.

Transparent DieLinkeNDS

Am 12. September 2009 reihten sich Aktivist_innen des LAK Shalom NDS in den Protest gegen die Demonstration der NPD in Hannover ein.
Bilder der Nazis gibt es hier und hier.
(c) Foto Transparent Die.Linke NDS: Ole Fernholz

Auf dem Klagesmarkt versammelten sich Nazi-Gegner_innen aller Art, von der SPD über die Grünen bis zur KPD, von Kirche über DGB bis zur palästinensischen Gemeinde inklusive Fahnen. Als die Demonstration begann, sammelte sich ein kleiner Block proisraelischer Demonstranten am Ende des Zuges und entrollte Transparente sowie 2 Fahnen des Staates Israels. Es dauerte nicht lange, bis es zu Protesten anderer Demonstrationsteilnehmer_innen kam. „Was soll die scheiß Fahne?“ und „Packt die Fahnen ein!“ sind nur beispielhafte Äußerungen. Auch auf dem weiteren Weg bis zum Rathaus blieb es um die blau-weißen Fahnen herum nicht ruhig. Neben einigen Befürwortungen und Lob gab es auch wieder Kritik. Diesmal lautete die Ansage, dass wir „auf der falschen Demonstration wären“, ein verabscheuungswerter Vergleich Israels mit den Methoden der Nationalsozialist_innen.

Transparten im proisraelischen Block

Wir als LAK Shalom NDS sprechen und ganz klar gegen die Diffamierung proisraelischer Demonstrant_innen aus! Besonders bei Protestveranstaltungen gegen antisemitische, homophobe und geschichtsrevisionistische Gruppen wie der NPD, ist das Mitführen der israelischen Fahne ein unentbehrlicher Akt. Provokationen durch den Vergleich Israels mit dem nationalsozialistischen Deutschland oder auch nur Andeutungen bezüglich dieser Geschichtsverfälschung sind nicht zu akzeptieren.
Auf der Straße und in den Köpfen – gegen jeden Antisemitismus!

Diskussionsveranstaltung in Hannover

Vom Antisemitismus und seiner Aktualität in der bürgerlichen Gesellschaft
Diskussionsveranstaltung in Hannover im UJZ Korn (Kornstr. 28-30, Hannover/Nordstadt) am Mo. 29. Juni 2009, 20 Uhr

Offen antisemitische Parolen sind regelmäßig auf jüdischen Friedhöfen, auf Gemeindezentren und zuhauf in diversen Internet-Foren zu finden; zuweilen gibt es auch tätliche Angriffe auf Juden. Die meisten Leute aber, die als Nachbarn lieber alle außer Juden hätten, greifen eher selten zu Sprühdose und Messer – und machen doch dieselben theoretischen Fehler wie ihre tatkräftigen Gesinnungsgenossen: Geld regiere die Welt und wer mit dem Geld gut kann, das dürfe man ja schon gar nicht mehr laut sagen.

Dass diese Ansicht wenig mit der Realität zu tun hat und im Bezug auf „das Jüdische“ gar nichts, ist eine Sache. Sie taucht nichtsdestotrotz im Bewusstsein von massenhaft Menschen als selbstverständliche Tatsache auf. In diesem Vortrag wird Antisemitismus unter kapitalistischen Produktionsbedingungen und in der bürgerlichen Gesellschaft analysiert: Dabei geht es um jene Vorstellung vom Geld, die es als das Übel schlechthin im Kapitalismus charakterisiert. Und darum, wozu der durchschnittliche Nationalist von nebenan genauso wie die aufgeklärte linksliberale Verfassungspatriotin Ja! sagen und was das mit Antisemitismus zu tun hat.

Rechte wie linke Ausprägungen des Antisemitismus sind gemeint, wobei letzterer, meist in Form von Antizionismus, sich besonders hartnäckig hält: In der Überzeugung, mit den Unterdrückten (hier: Palästinensern) automatisch auf der richtigen Seite zu stehen, macht man sich zum Feind kritischen Denkens.

Naziaufmarsch 12.09.2009 Hannover

Eben als E-Mail eingegangen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und liebe Freunde,

es ist leider wahr: Es gibt schon wieder eine Anmeldung von Nazis für Hannover.Am Samstag dem 12.09.2009 wollen sie demonstrieren (nähere Infos bitte derunten stehenden Meldung der Polizei Hannover entnehmen).

Wir laden daher zu einer ersten gemeinsamen Beratung ein:

Mittwoch,24.06.2009, 19:00 Uhr

DGB-Haus,Otto-Brenner-Straße 1, Hannover
Sitzungssaal in der 1.Etage

Ich hoffe, wir können alle gemeinsam an unsere Erfahrungen mit „bunt stattbraun“ und „Hannover steht auf – gegen Rechts“ am 1. Maianknüpfen!

viele Grüße

Sebastian Wertmüller

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Ein wichtiger Hinweis noch: Für den 1. August hat die NaziszeneNorddeutschlands wieder Bad Nenndorf als Demonstrationsziel ausgewählt. Einweiteres Mal findet der sog. Trauermarsch zum Wincklerbad statt. Die Kollegenund Freunde in Bad Nenndorf brauchen jetzt unsere Unterstützung!

Der Bad Nenndorfer Aufruf zu den Gegenaktionen hängt an, der DGB hat dieGegendemonstration angemeldet und wir hoffen auf ganz viele Teilnehmer/innen.
Weitere Informationen: http://www.bad-nenndorf-ist-bunt.com/

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POL-H: Erneut Demonstration von Rechtsextremen angemeldet Hannover

Hannover (ots) – Bei der Polizeidirektion Hannover ist fürden 12. September erneut eine Demonstration mit rechtsextremem Hintergrundangemeldet worden. Der Anmelder der Versammlung ist – als Privatmann – derjüngst neu gewählte Landesvorsitzende der NPD, Adolf Dammann. Dieser war derzuletzt benannte Versammlungsleiter der schließlich verbotenen Demonstration am1. Mai diesen Jahres. Die Demonstration am 12. September soll laut Anmeldung um12 Uhr beginnen und durch die Innenstadt führen, mit Kundgebungen amSteintorplatz, am Opernplatz und am Ernst-August-Platz. Der Anmelder rechnetmit bis zu 300 Teilnehmern. Polizeipräsident Uwe Binias kündigt an, die erneuteAnmeldung sehr sorgfältig prüfen zu lassen. Wie die Polizeidirektion alsVersammlungsbehörde letztlich entscheiden werde, könne jetzt noch nicht gesagtwerden. sw / noe 15.06.2009 | 17:02 Uhr

„Wer nicht feiert, hat verloren.“

8Mai